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1380 war eine Kogge das beste und modernste Mittel, um neue Märkte zu erobern. Möchten Sie heute Ihre Produkte mit diesem Schiff über das Meer schicken? Sie lachen und schütteln natürlich den Kopf -  undenkbar! Aber warum, frage ich mich, werden dann Firmenwebseiten über viele Jahre hinweg nicht aktualisiert. Das teilt man mir als geneigtem Kunden dann auch noch mit größter Genauigkeit mit: „Letzte Aktualisierung: 12.11.2006“. Das Design und die Art der Programmierung scheint oft auch noch aus der Frühzeit der Internetkommunikation zu stammen. Die Liste der in Unternehmen eingesetzten Alt-Werkzeuge lässt sich beliebig erweitern. Die Verkaufsmitarbeiter hatten Ihre letzte Weiterbildung vor acht Jahren. Die Unternehmenssoftware wurde zum letzten mal vor sechs Jahren auf den neuesten Stand gebracht. Die Prospekte aus dem Jahr 2001 sind doch noch gut, die werden erst einmal aufgebraucht. Die Posterwand im Eingangsbereich verweist auf das neues Patent aus dem Jahre 1998. Der Alterungsprozess ist schleichend. Zuerst war Ihr Produkt oder Ihr Angebot eine echte Neuheit. Sie waren in der Einführungsphase technologisch und kommunikativ auf höchstem Stand, das Ihr Unternehmen vorangebracht. Alles läuft gut und die vorhandenen Werkzeuge werden genutzt. Im Laufe der Zeit werden die Werkzeuge immer stumpfer, die Phase der Stagnation tritt ein. Das Wachstum wird geringer, aber das Unternehmen läuft immer noch auf einem stabilen Niveau. Und mit einem Mal, keiner hat genau bemerkt wann das war, kam aus dem Nichts der Wettbewerber. Er ist moderner, schneller und im obigen Bild zu bleiben, mit der Motoryacht aus dem Jahr 2009 unterwegs. Und nun wird aus der Stagnation der Rückschritt. Jetzt versuchen Sie in kürzester Zeit verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Mit einem Mal müsste alles zur gleichen Zeit modernisiert, aktualisiert und fachlich auf den neuesten Stand gebracht werden. Das ist ein Kraftakt der zeitlich, finanziell und organisatorisch neben dem laufenden Tagesgeschäft fast nicht zu bewältigen ist. Das ist eine Falle in die viele Unternehmen nach Jahren des Aufschwungs tappen. Was kann ein Unternehmer tun, damit diese Situation nicht eintritt. Es entscheiden oft die kleinen Faktoren, ob ein Unternehmen über Jahre hinweg am Markt erfolgreich agiert. Die erste gute Idee der Gründerjahre muss in stetige Aktualität umgewandelt werden. Ein erfolgreiches Unternehmen erfindet sich regelmäßig neu. Dazu muss der Markt beobachtet werden. Wo geht die technologische Entwicklung hin? Wie verändern sich die Kunden? Der eigene Blick genügt dabei oft nicht. Es ist nicht möglich, alles selbst zu tun. Insbesondere kleinere Unternehmen erreichen dabei schnell Ihre Ressourcen- und Fähigkeitsgrenze. Besonders in kleineren Unternehmen steht das Thema Sparsamkeit an erster Stelle. Natürlich spart es Geld, wenn das Logo selbst gestaltet wird und natürlich ist es billiger, wenn die Webseite vom jungen Neffen des Geschäftsführers programmiert wird. Sofern Sie ein professioneller Designer werden wollen oder der Neffe ein IT-Spezialist ist, ist dagegen auch nichts einzuwenden. Aber leider ist das in den meisten Fällen nicht so. Diese Arbeiten werden meist neben der eigentlichen Tätigkeit mit erledigt. So ist das Ergebnis im günstigsten Falle gut, aber eben nicht bestens. Wirklich erfolgreich am Markt agieren die Unternehmen, die gezielt und geplant externes Know-how nutzen. Die stetige Aktualität aller Werkzeuge ist eine wichtige Unternehmensaufgabe die stetig im Fokus, auch im finanziellen, des Unternehmers sein muss.  Beate Schumann
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 Kolumne 1
Sorgen Sie für das beste Handwerkszeug
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Sorgen Sie für das beste Handwerkszeug
1380 war eine Kogge das beste und modernste Mittel, um neue Märkte zu  erobern. Möchten Sie heute Ihre Produkte mit diesem Schiff über das Meer  schicken? Sie lachen und schütteln natürlich den Kopf -  undenkbar! Aber warum, frage  ich mich, werden dann Firmenwebseiten über viele Jahre hinweg nicht  aktualisiert. Das teilt man mir als geneigtem Kunden dann auch noch mit  größter Genauigkeit mit: „Letzte Aktualisierung: 12.11.2006“. Das Design und  die Art der Programmierung scheint oft auch noch aus der Frühzeit der  Internetkommunikation zu stammen.   Die Liste der in Unternehmen eingesetzten Alt-Werkzeuge lässt sich beliebig  erweitern. Die Verkaufsmitarbeiter hatten Ihre letzte Weiterbildung vor acht  Jahren. Die Unternehmenssoftware wurde zum letzten mal vor sechs Jahren  auf den neuesten Stand gebracht. Die Prospekte aus dem Jahr 2001 sind doch  noch gut, die werden erst einmal aufgebraucht. Die Posterwand im  Eingangsbereich verweist auf das neues Patent aus dem Jahre 1998. Der Alterungsprozess ist schleichend. Zuerst war Ihr Produkt oder Ihr Angebot  eine echte Neuheit. Sie waren in der Einführungsphase technologisch und  kommunikativ auf höchstem Stand, das Ihr Unternehmen vorangebracht.  Alles läuft gut und die vorhandenen Werkzeuge werden genutzt. Im Laufe der  Zeit werden die Werkzeuge immer stumpfer, die Phase der Stagnation tritt  ein. Das Wachstum wird geringer, aber das Unternehmen läuft immer noch  auf einem stabilen Niveau. Und mit einem Mal, keiner hat genau bemerkt  wann das war, kam aus dem Nichts der Wettbewerber. Er ist moderner,  schneller und im obigen Bild zu bleiben, mit der Motoryacht aus dem Jahr  2009 unterwegs. Und nun wird aus der Stagnation der Rückschritt. Jetzt versuchen Sie in  kürzester Zeit verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Mit einem Mal  müsste alles zur gleichen Zeit modernisiert, aktualisiert und fachlich auf den  neuesten Stand gebracht werden. Das ist ein Kraftakt der zeitlich, finanziell  und organisatorisch neben dem laufenden Tagesgeschäft fast nicht zu  bewältigen ist. Das ist eine Falle in die viele Unternehmen nach Jahren des  Aufschwungs tappen.  Was kann ein Unternehmer tun, damit diese Situation nicht eintritt. Es  entscheiden oft die kleinen Faktoren, ob ein Unternehmen über Jahre hinweg  am Markt erfolgreich agiert. Die erste gute Idee der Gründerjahre muss in  stetige Aktualität umgewandelt werden. Ein erfolgreiches Unternehmen  erfindet sich regelmäßig neu. Dazu muss der Markt beobachtet werden. Wo  geht die technologische Entwicklung hin? Wie verändern sich die Kunden? Der  eigene Blick genügt dabei oft nicht.   Es ist nicht möglich, alles selbst zu tun. Insbesondere kleinere Unternehmen  erreichen dabei schnell Ihre Ressourcen- und Fähigkeitsgrenze. Besonders in kleineren Unternehmen steht das Thema Sparsamkeit an erster  Stelle. Natürlich spart es Geld, wenn das Logo selbst gestaltet wird und  natürlich ist es billiger, wenn die Webseite vom jungen Neffen des  Geschäftsführers programmiert wird. Sofern Sie ein professioneller Designer  werden wollen oder der Neffe ein IT-Spezialist ist, ist dagegen auch nichts  einzuwenden. Aber leider ist das in den meisten Fällen nicht so. Diese  Arbeiten werden meist neben der eigentlichen Tätigkeit mit erledigt. So ist das  Ergebnis im günstigsten Falle gut, aber eben nicht bestens.   Wirklich erfolgreich am Markt agieren die Unternehmen, die gezielt und  geplant externes Know-how nutzen.   Die stetige Aktualität aller Werkzeuge ist eine wichtige Unternehmensaufgabe  die stetig im Fokus, auch im finanziellen, des Unternehmers sein muss.  Beate Schumann

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